Erweiterte Ambulante Physiotherapie

Im Rahmen einer EAP (Erweiterten Ambulanten Physiotherapie) werden z.B. Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparats behandelt. Die Maßnahmen können bei Bedarf berufsbegleitend durchgeführt werden.

Ergotherapie

Was ist das Ziel der EAP?

Die EAP sorgt dafür, dass Defizite und Einschränkungen von Muskel- und Gelenkfunktionen beseitigt werden und somit die möglichst uneingeschränkte Teilnahme am Berufs- und Alltagsleben ermöglicht wird.

Wer verordnet EAP?

Nachdem der D- oder H-Arzt die Verordnung ausgestellt hat (bzw. bei Privatversicherten der niedergelassene Arzt), beantragen wir die Bewilligung der EAP bei der Berufsgenossenschaft. Es sind mehr als zwei Verordnungen möglich.

Wer übernimmt die Kosten der EAP?

Für die EAP zahlen Patienten der BG keinen Eigenanteil. Privatversicherte Patienten klären vor Beginn der EAP die Kostenübernahme bei Ihrer Krankenversicherung.

Was beinhaltet das Therapieprogramm?

In der EAP kommen Physiotherapie oder Ergotherapie, Medizinische Trainingstherapie und physikalische Therapie zur Wiederherstellung unserer Patienten zum Einsatz. Diese Elemente werden in einem individuellen Behandlungsplan zusammengestellt, der speziell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist. In der Reha Kamen werden die Patienten ärztlich betreut und erhalten bei Bedarf Zusatzleistungen in Form von Gruppentherapie im Bewegungsbad und/oder Einzelgesprächen mit der Sozialarbeiterin, Psychologin und Ernährungsberaterin.

Wie läuft die EAP ab?

Unsere Patientenaufnahme vereinbart mit unsere Patienten die Therapietermine. Für zwei Wochen (insgesamt 10 Tage) bekommen unsere Patienten montags bis freitags 120 Minuten Therapie. Das Wochenende wird zur Regeneration genutzt. Nach Beendigung der zweiwöchigen Therapiephase kann der D- oder H-Arzt bei bestehendem Behandlungsbedarf eine weitere Verordnung zur Fortführung der EAP ausstellen.

Was wird für die EAP benötigt?

Unsere Patienten bringen zum 1. Therapietag mit: Den Entlassungsbericht ihres Krankenhauses oder einweisenden Arztes, Röntgen-, MRT- oder CT-Bilder, Medikamentenliste, Medikamente, die sie einnehmen müssen, Befunde aus Vorgeschichte, bei Bedarf zwei Unterarmgehstützen, Handtuch, saubere Schuhe für den Aufenthalt und bequeme Kleidung, Versichertenkarte oder Personalausweis.
Desweiteren benötigen wir Kontaktdaten (Name und Telefonnummer von Ihnen sowie Name, Telefon- und Faxnummer des Sachbearbeiters bei der BG).